Unfallanzeige, Leistungsfall, Unfallversicherung

Warum eine (gute) Versicherung im Ernstfall DOCH hilfreich sein kann, zeigt ein aktueller Fall

Der Mandat war beim Eintritt des Leistungsfalls 62 Jahre alt und trug nach einem Unfall bleibende Schäden davon.

Der Mandant war im Februar 2014 im Garten ausgerutscht und hatte sich dabei einen Oberschenkelhalsbruch zugezogen. Er wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht und dort sofort operiert. Nach einigen Tagen ergaben sich diverse Komplikationen. Somit dauerte der Krankenhausaufenthalt fast 4 Wochen. Im Anschluss erfolgte die Reha und viele weitere Arzttermine.

Seine Ehefrau rief mich am Tag nach dem Unfall an und schilderte mir den Sachverhalt. Das erste was ich bestätigen konnte, war das eine gute Unfallversicherung vorhanden ist. In solchen Fällen begleite ich die Mandanten selbstverständlich vollumfänglich. Ein Leistungsfall ist keine Kleinigkeit und wenige Stellschrauben bei Einreichung können viel bewirken.

Gesagt getan, der erste Anruf erfolgte beim Versicherer in der Schadenabteilung. Wenige Tage später haben wir gemeinsam die Unfallanzeige ausgefüllt und erste Anlagen zur schnellen Regulierung des Leistungsfalls beigefügt.

Wurde der Leistungsfall denn auch reguliert?

Die Unfallanzeige ging am 14.03.2014 an den Versicherer. Am 27.03.2014 zahlte der Versicherer bereits 2820€ an den Mandanten aus. Diese Leistungen stammen aus dem versicherten Krankenhaustagegeld, einschließlich Genesungsgeld, sowie Schmerzensgeld für die Knochenfrakturen.
Den Mandanten habe ich nun über mehrere Monate mit dem Leistungsfalls begleitet. Leider hat er nach ärztlichen Angaben, einen bleibenden Schaden davon getragen. Es wurde nach ausgeführtem Gutachten, eine Invalidität von 12% festgestellt.

Der Mandant erhält nun mit Schreiben vom 26.06.2015 nochmals 7800 € an Invaliditätsleistung.

Unterm Strich hat der Mandant eine Gesamtsumme von 10.620 € erhalten. Leistungsfall in der Unfallversicherung

Wenn ich mich an die letzten Gespräche zurück erinnere, äußerte der Mandant immer wieder die Aussage „eine Unfallversicherung brauche ich nicht, mir passiert doch nichts. Es ist doch bisher über viele Jahrzehnte alles gut gegangen“. Heute denkt er anders über eine solche Absicherung…

Fazit:

Keiner kann sagen ob oder wann man verunfallt oder schwer krank wird. Eine Versicherung kann in einer solchen Situation sehr hilfsreich sein, um anfallende Kosten zu decken.
Eine Unfallversicherung ist sicherlich eine empfehlenswerte Absicherung, falls nach einem Unglück ein bleibender Schaden entstanden ist. Es ist dabei wichtig auf die Bedingungen des Vertrages zu achten, damit Sie im Leistungsfall nicht das Nachsehen haben. Nicht überall wo Unfallversicherung steht, ist auch wirklich Leistung drin.
Auch Versicherungen für eine Absicherung der Arbeitskraft haben gerade bei jungen Personen eine sehr hohe Bedeutung, da immerhin der Rest Ihres Lebensnettogehaltes abgesichert sein sollte.

Sprechen Sie mich an! Wir finden gemeinsam eine Konzeption die Ihren Bedürfnissen gerecht wird!

About Sven Stopka

Erster Honorar-Finanzanlagenberater in Ahaus und Umgebung. Geprüfter Fachwirt für Finanzberatung (IHK), Fachberater für Finanzdienstleistungen (IHK) und andere Qualifikationen kann er für sich verbuchen. Er hat ein großes Netzwerk an Experten und betreut Mandanten in ganz Deutschland.

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.